Vertrauen

Wenn die grundlegenden Dinge eines bescheidenen Lebens gewährleistet sind, braucht es gar nicht so viel mehr, um frei und leicht zu sein.

Eigentlich ist es ganz einfach: Geld macht nur so lange glücklicher, bis dieses kleine „Mehr“ gedeckt ist. Danach wird man wieder auf sich selbst zurückgeworfen. Denn Zufriedenheit entsteht nicht durch Geld oder Besitz, sondern allein durch die Art, wie wir mit der Welt verbunden sind.

Und die wahre Währung des Lebens ist Vertrauen.
Wird es mir geschenkt – und noch viel wichtiger: kann ich es schenken?
Kann ich grosszügig sein, und werde ich grosszügig behandelt, wenn dieses Vertrauen einmal ungewollt oder sogar bewusst unangenehm tangiert wird?

Vertrauen ist die schönste, tiefste und freieste Form der Liebe. Oft verkennt man es, weil es einen so lebenspraktischen Ausdruck hat. Doch wie die Liebe in ihrer reinsten Form existiert es nur dort, wo sich Wesen wirklich erkannt und gesehen haben.

Vertrauen lässt sich nicht wollen, nicht kaufen und nicht erzwingen.
Es ist einfach da. Und jeder Mensch, der echtes Vertrauen leben kann, ist reich – und lebt sein Leben richtig.