Alles ist immer nur eine Phase!
Das ist so wahr und so gut zu wissen, dass alles einen Anfang, eine Dauer und ein Ende hat.
Jedes Mal, wenn ich durch die Hofeinfahrt auf unseren ehemaligen Garten schaue, gibt es einen kleinen Schmerz in meiner Seele. Der Garten ist nicht mehr in unserer Verantwortung und der Verlust dieser Verbindung verursacht diesen kurzen Schmerz.
Und gleichzeitig ist da diese grosse Erleichterung, ja fast Freude, dass die Fürsorge für den Garten nun bei jemand anderem liegt. Denn alles hat seine Zeit und ich erlebe, auch wenn mir „meine“ Amseln und auch der Garten mit allem Gewachsenen und Gewordenen fehlen, überwiegt die grosse Erleichterung, dass ich mich jetzt nicht mehr darum bemühen muss, dass der Garten gut versorgt ist.
Es ist meiner Lebenssituation gemäss, genau wie der Verlust meiner Arbeit, dass ich kein Auto mehr habe und dass wir uns im Sommer von mindestens einem Drittel unserer Sachen getrennt haben. Denn je weniger ich mich um „Dinge“ sorgen muss, desto mehr Kraft bleibt mir zum Leben.
